ERM Drucken E-Mail
Projektbeschreibung

Anfang der 60er Jahre begann man die elektrostatischen Kräfte, oder Elektroadhäsion, für Greifer zu nutzen. In den 80ern wurden Applikationen in der Robotertechnologie entwickelt, um Papier, Textilien und Polymere zu greifen.

Derzeit gibt es viele Produkte wie Linsen, Spiegel oder Kapilaren, die einen schießenden (impactive) Greifer nicht zulassen. Die Komponenten des Greifers haben sich in der Zwischenzeit miniaturisiert, so dass ein kleiner Greifer wie im Bild unten mit einer kleinen Linse ermöglicht werden kann.

Minigripper


Ein Schritt weiter in der Technologie macht der von uns entwickelte elektrostatische Mikrogreifer. Der im Bild unten gezeigte Mikrogreifer misst weniger als 1 mm im Durchmesser. Er wird mit einer Spannung von mehreren Hundert Volt gesteuert. Der Stromfluss liegt dabei im Mikroamperbereich. Ein großer Bimorpher Piezostreifen verursacht dabei die z-Ablenkung. Die Bilder zeigen, dass bei Objekten wie der sphärischen Linse mit einem Durchmesser von unter 500 um die Vorteile der Elektroadhäsion gegenüber anderen chemischen (contigutive) Greifermethoden erst zum Tragen kommt.


Splenssquare

Konventionelle elektrostatische Greifer haben oft das Problem der zeitlichen Verzögerung beim Loslassen der Objekte. Verbesserungen hierbei führen dann oft zur ungenauen Depositionierung des Objekts. Unser Greifer jedoch macht durch sein spezielles Design die genaue Objektpositionierung möglich. Ein Patent mit dem Namen "Electroadhesive Robotic Micro-Gripper" ist unter der Nummer GB9921403.3 eingetragen.

Diese Forschung wurde zu 100 Prozent von der Industrie unter der Beteiligung von International Phoretics (UK) und Ion-Lite Corp. gefördert.



Patente

Electroadhesive Robotic Micro-Gripper, Nummer GB9921403.3


Ansprechpartner
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
< zurück   weiter >
Copyright © 2007 by Mechatronics Research Unit